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CDU und AfD zeigen demagogisches Verhalten

SCHURA Hamburg: CDU und AfD zeigen demagogisches Verhalten

Als „demagogisch“ hat SCHURA Hamburg das Vorgehen von CDU und AfD verurteilt, mit Verweis auf die antisemitische Kundgebung der Gruppe „Muslim Interaktiv“ am 28. Mai auf dem Steindamm eine Aussetzung des Staatsvertrages zu fordern. „Wider besseres Wissens stellen CDU und AfD SCHURA als Religionsgemeinschaft und damit die große Mehrheit der Moscheegemeinden in Hamburg in die Nähe einer kleinen extremistischen Gruppe und ihres antisemitischen Aufmarsches“ erklärt SCHURA-Pressesprecher Mehdi Aroui. Dies sei Hetze und hätte mit einer sachlichen Auseinandersetzung um den Staatsvertrag nichts mehr zu tun.

Friedensgebet für den Nahen Osten

„Wir berufen uns ja eher selten auf den Verfassungsschutz“ so Aroui weiter. Aber auch der Verfassungsschutz habe erklärt, dass SCHURA und auch das SCHURA-Mitglied Islamisches Zentrum Hamburg in keinem Zusammenhang mit „Muslim Interaktiv“ oder dieser Kundgebung ständen. SCHURA habe sich schon in der Vergangenheit wie auch wieder aktuell sehr deutlich gegen Antisemitismus positioniert. Das Friedensgebet für den Nahen Osten u.a. mit der Bischöfin der Nordkirche und dem Rabbiner der Jüdischen Gemeinde sei zudem auf Initiative von SCHURA zustande gekommen.

Falschbehauptungen der CDU und AfD

Wenn CDU und AfD nun schon mit Falschbehauptungen operieren müssten, um wieder mal einen Antrag gegen den Staatsvertrag in die Bürgerschaft zu bringen, dann scheine dieses Thema für diese Parteien schon einen obsessiven Charakter angenommen zu haben. „Bezüglich der AfD sind wir nicht weiter überrascht. Aber über die CDU wundern wir uns schon“ meint Mehdi Aroui. Aber offensichtlich scheine die Hamburger CDU beim Thema Islam auf einen rechtspopulistischen Überbietungswettbewerb mit der AfD setzen zu wollen.

Schura Hamburg

 

Kommentar: http://schurahamburg.de/liebe-cdu-hamburg-wie-oft-denn-noch/