KILV-Sitzung in Hamburg

Die turnusmäßige Sitzung der Konferenz der Islamischen Landesverbände (KILV) fand diesmal in Hamburg statt und war zu Gast bei der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg. Vertreter der SCHURA-Verbände aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen, der Islamischen Föderation Berlin und der Islamischen Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg wurden durch KILV-Sprecher Mustafa Yoldas und dem Direktor der Akademie, Prof. Wolfram Weiße, begrüßt. Anschließend stellte Frau Prof. Katajun Amirpur, Inhaberin des Lehrstuhls für Islamische Theologie, das Hamburger Islam-Studium und insbesondere den Teilstudiengang Islamische Religion vor. Dieser richtet sich an Lehramtsstudierende für das Fach Religion. Inhaltlich ausgerichtet sind Studieninhalte auf den Religionsunterricht in Hamburg, der hier als „Religionsunterricht für alle" im gemeinsamen Klassenverband für alle Schüler mit Lehrkräften und den Inhalten der beteiligten Religionsgemeinschaften der evangelischen Christen, Juden, Aleviten und Muslime erteilt wird. Für muslimische Lehramtsstudierende ist daher der Islam Studienschwerpunkt, jedoch werden auch Inhalte der „Nachbarreligionen" vermittelt.

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20.000 gegen Rechts – für Flüchtlinge und eine offene Gesellschaft

Am 12.9. gingen rund 20.000 Hamburgerinnen und Hamburger auf die Straße gegen einen geplanten und dann aber verbotenen Aufmarsch Rechtsradikaler. Sie demonstrierten gegen Rassismus und für Flüchtlinge bei einer Demonstration des „Hamburger Bündnis gegen Rechts" und einer Ansprache von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) vor dem Rathaus. Den Aufruf des Bündnisses hatten über 600 Organisationen, Vereine und Initiativen unterzeichnet – darunter auch SCHURA Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg. Gemeinsam verstand man sich als „antifaschistische Zivilgesellschaft" der Hansestadt.

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Presseerklärung: Islamisches Opferfest - Flüchtlinge sind willkommen!

Morgen begehen Muslime in aller Welt das Opferfest. Es ist neben dem Ramadanfest der höchste islamische Festtag und wird traditionell über drei Tage gefeiert. Neben dem Festtagsgebet am Morgen des ersten Tages in den Moscheen sind es vor allem Tage der familiären Begegnung.

SCHURA Hamburg möchte das Opferfest zusammen mit den vielen in Hamburg angekommenen Flüchtlingen feiern. „Wir möchten den Menschen an diesem für uns wichtigen Tag eine Freude machen und ihnen so auch zeigen, dass sie sich hier in Hamburg heimisch und willkommen fühlen können. Dies ist Teil unserer Willkommenskultur" so SCHURA-Vorstandsmitglied und Flüchtlingsbeauftragter Rafiwu Salami.

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